Veranstaltungsreihe

KKK in Deutschland

Verstöße gegen Menschenrechte nehmen stetig zu - weltweit und in Deutschland. Die Gründe dafür sind divers, ebenso die Entgegenwirkungsansätze.

Politische Ereignisse und Menschenrechtsverletzungen in den letzten Jahrzehnten in Deutschland haben verdeutlicht, dass die Probleme viel tiefer verwurzelt sind und weiter reichen. Die Wurzeln gehen bis in die Entstehung des Ku-Klux-Klan (abgekürzt KKK).

 

Der KKK ist ein rassistischer Geheimbund, der am 24. Dezember 1865 in den Südstaaten der Vereinigten Staaten von Amerika gegründet wurde mit dem Ziel, den Schwarzen in Gehorsamkeit zu halten oder zu ermorden. Seine Gewalttaten richteten sich zunächst gegen Schwarze und deren BeschützerInnen, und später gegen andere benachteiligten Gruppen in der Gesellschaft.

 

Es gibt enge Verbindungen des KKKs zu anderen rassistischen Gruppierungen in den USA und im Ausland, zum Beispiel in Kanada, Australien und mehreren europäischen Ländern, darunter Deutschland.

 

In Deutschland existierte bereits in den 1920ern ein Ku-Klux-Klan-Ableger. Die Gruppe mit dem Namen Ritter des Feurigen Kreuzes soll etwa 1000 Mitglieder gehabt haben, die nach dem Aufstieg der Nationalsozialisten zwangsaufgelöst wurde.

Ihre Ableger reichen bis in die Gegenwart.

 

Prof. Dr. Rose Baaba Folson beleuchtet den Ku-Klux-Klan von allen Seiten und diskutiert den Umgang mit dieser rassistischen Gruppierung:

 

  1. Geschichte, Entwicklung und Verbreitung des Gedankenguts des KKK in Deutschland
  2. Der Umgang des Rechtssystems mit der KKK
  3. Der Umgang der Medien mit der KKK
  4. Bearbeitung des Themas in den Schulen in Deutschland
  5. Unterschätzte Gefahr: Die starke Neigung zur Einzeltäter-Theorie
  6. Demokratieverständnisse und Menschenrechte
  7. Multikulturelle Gesellschaften
  8. Perspektiven/Ansätze:
  • Wie gehen wir um mit dem Nährboden zur Verbreitung und Akzeptanz von KKK-Gedankengut?
  • Erarbeiten von Wegen aus der Kultur der Verharmlosung;
  • Abschied nehmen vom Drang zu schnellen Erklärungen ohne tiefe Reflektion;
  • Abschied nehmen von der Personalisierung struktureller Probleme;
  • Raus aus der Konfliktverschwiegenheit;
  • Schutzmaßnahme statt Schutzbehauptung.

 

Prof. Dr. Rose Baaba Folson ist Bildungssoziologin und Politikwissenschaftlerin. Sie forscht seit vielen Jahren zum Ku-Klux-Klan, hält Vorträge über diesen rassistischen Geheimbund und integriert die Erkenntnisse daraus in ihre übrigen Felder transnationale Migration, Menschenrechte, Frauenrechte, interkulturelle Kompetenz, globale Wirtschaft und transnationale Beziehungen.

 

 

Minerva Consulting & Research

Prof. Rose Baaba Folson Ph.D.

 

"Success is not measured by the position one has acquired, but by the obstacles one has to overcome"
Booker T. Washington (1856-1915)

 

"Success proceeds meaningful management of time and energy.

Precision in goal determines the level of success"